Die BETONBOX, Düsseldorf und das ALFRED-INSTITUTE, Tel Aviv stellen sich im dritten Jahr ihrer Kooperation einer besonderen Herausforderung, die über die bisherige Zusammenarbeit weit hinausgeht. Nach den gemeinsamen Ausstellungen „Lichtung“ in Düsseldorf (2015) und „Clearing“ in Tel Aviv (2016) findet nun der israelisch-deutsche Austausch in der Ausstellung „Kontinuum“ seine Fortsetzung. Der Titel ist nicht nur programmatisch für die Zusammenarbeit der beiden Künstler-Kollektive, er gilt auch als thematisches Bindeglied für die Ausstellungsbeiträge. Sieben israelische und acht deutsche Künstler*innen haben in den letzten Monaten in Teams je einen gemeinsamen Ausstellungsbeitrag für die Ausstellung KONTINUUM erarbeitet. In individueller und persönlicher Zusammenarbeit sind über große räumliche und kulturelle Distanzen hinweg die Arbeiten geplant und skizziert worden. Nach dem rein medialen Austausch geht das Projekt ab dem 9. April mit der Ankunft der israelischen Teilnehmerinnen in die heiße Phase. Viele Arbeiten nehmen jetzt erst Gestalt an. Die gemeinsame Ausstellung und Dokumentation ihres Entstehungsprozesses wird die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten gemeinsamen erfolgreichen Schaffens reflektieren. Über die beiden Kunsträume Die BETONBOX ist ein seit 2010 bestehender und vom Kulturamt Düsseldorf und vom Land NRW geförderter Off-Raum in Düsseldorf. Ihren Sitz hat die BETONBOX im geräumigen, lichten Obergeschoss des Hochbunkers in Rath-Mitte. www.beton-box.de Das Alfred-Institut für Kunst & Kultur in Tel Aviv ist ein Künstlerinnen-Kollektiv, das seit 2005 zeitgenössische Kunst in Israel fördert und mit der Alfred-Galerie einen arrivierten Kunstraum in Tel Aviv geschaffen hat.
Mit:Yoav Admoni, Hyacinta Hovestadt, Nathalie Bertrams, Dafna Gazit, Dvir Cohen-Kedar, Bernhard Kucken, Avner Levinson, Mavi Garcia, Ruth Mensah, Talya Raz, Susanne Hille, Rotem Ritov, Adi Levy, Mareike Piepel, Florian Zeeh